Gestaltbegleitung

Gestalttherapie - Was ist das?

Im Lexikon steht:

Eine von Perls entwickelte Therapieform, die, vom Existentialismus und der Gestaltpsychologie beeinflusst, der Humanistischen Psychologie zuzuordnen ist.

Nach Perls ist der Mensch der verantwortliche Akteur seines Handelns und fähig, sein positives Potential zu aktualisieren.

Im therapeutischen Prozess werden unabgeschlossene emotionelle Erlebnisse der Gegenwart - oft in ihrem Bezug zur Vergangenheit - durchgearbeitet: Vollendung der Gestalt.

(Perls, F. S. 1974. Gestalttherapie in Aktion. Stuttgart.)

Was Gestalttherapie für mich ist...

Das entspricht sicher nicht dem Gestalt-Ansatz, im Lehrbuch nachzublättern und eine Definition abzutippen.

Für mich ist Gestalttherapie eine Lebenseinstellung und ebenso eine Vielfalt an Methoden, mein Werkzeugkasten für Coaching und therapeutische Gespräche.

Ich finde es wundervoll, dass dieser Baukasten ständig wächst und Gestalttherapie bereit ist, beinahe alle Ansätze zu integrieren, sofern sie dem persönlichen Wachstum und der Entwicklung der Klienten förderlich sind.

Auch wenn Gestalttherapie kreative Wege einbezieht, hat das weder mit Malkursen noch mit "Töpfern in der Toscana" zu tun. Meine eigenen künstlerischen Fähigkeiten sind eher begrenzt und ich versuche in der Therapie gerade die Methoden zu nutzen, die meinem Gegenüber einen intensiveren Zugang zum eigenen Erleben ermöglichen anstatt zu frustrieren.

"Gestalt" hat nichts mit Kunst zu tun, sondern eben damit, dass es immer Dinge - Gedanken und Gefühle - gibt, die uns beschäftigen und damit in den Vordergrund treten. Sie nehmen Gestalt an.

Mit diesen Gestalten gilt es sich im therapeutischen Prozess auseinanderzusetzen und dabei neue Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.
 

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